Sieben Lieder aus dem Schwanengesang

 

 

I. Liebesbotschaft
II. Kriegers Ahnung
III. Frühlingssehnsucht
IV. Ständchen
V. Aufenthalt
VI. In der Ferne
VII. Abschied

Aufführungsdauer: ca. 30 min.
Stimmen als Leihmaterial erhältlich
Ansichtspartitur auf Anfrage

Sieben Lieder aus dem Schwanengesang
für Bariton und Streichorchester
Texte von Ludwig Rellstab

Während die anderen Schubertlieder-Zyklen für Kammerorchester bearbeitet wurden, kommt das Arrangement der Rellstab-Lieder ohne Holzbläser aus. Dies ist zum einen darin begründet, dass es in den Seidl- und Goethevertonungen zahlreiche Naturassoziationen gibt, die eine Verwendung der Holzbläser – von Schuberts geliebter Klarinette über die schwermütige Oboe bis hin zu den obligatorischen Jagdhörnern – geradezu implizieren. Zum anderen weisen die Rellstab-Gedichte eine weniger sentimentale, euphorische Sprache auf als die von Seidl oder die von Goethe und Willemer: sie ist vielmehr direkt und ohne überflüssige Verzierungen. Aus den genannten Gründen erschien es sinnvoll, die instrumentale Klangpalette auf Streichinstrumente zu beschränken, ähnlich einem Fotografen, der bewusst auf Farbe verzichtet, da eine Schwarzweißaufnahme den dramatischeren Gehalt der Situation viel besser einzufangen vermag.